Freitag,
19.10.2018
Auf den ersten Blick überzeugen

Auf den ersten Blick überzeugen

Die fünf wichtigsten Tipps für Deine Bewerbung

Bewerbungsunterlagen können ein Türöffner sein: Sind sie perfekt und sagen noch dazu etwas über den Bewerber aus, dann erhöht sich die Chance, die Ausbildungsstelle zu bekommen. Sie sind die Visitenkarte, mit der der Bewerber auf sich aufmerksam macht und für sich wirbt. Selbstredend dass in dieser Visitenkarte keine Fehler auftauchen sollten. Aber abgesehen von Rechtschreib- oder Formfehlern gilt es noch einiges zu beachten, damit man auf den ersten Blick einen guten Eindruck macht und von den eigenen Fähigkeiten überzeugen kann.

 

1. Individuelles Anschreiben

Um ein gutes Anschreiben zu verfassen, muss man die Stellenausschreibung genau lesen. Genau heißt, darauf Bezug zu nehmen, was die Firma wirklich sucht. Denn je besser die eigenen Ausbildungs- oder Interessensschwerpunkte zum Ausbildungsprofil passen, umso höher die Chance zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden. Daher muss jedes Anschreiben ganz individuell verfasst werden, beliebig einsetzbare Textbausteine sind tabu.

 

2. Floskeln vermeiden

„Ich bin teamfähig, flexibel, kommunikativ und kreativ“ sagt gar nichts aus. Das schreibt mindestens jeder Zweite in seine Bewerbung. Viel besser ist es, Beispiele zu nennen, wie und wo man sich bisher engagiert hat – ob also im Vereinssport oder in einem Ehrenamt.

 

3. Fehler vermeiden

Fehlerfreiheit ist das A und O jeder Bewerbung. Also Anschreiben und Lebenslauf unbedingt mehrfach gegenchecken. Es bietet sich an, jemanden zu bitten, Korrektur zu lesen, denn eigene Fehler übersieht man erfahrungsgemäß häufiger. Und ganz wichtig: Den Namen des Ansprechpartners in der Firma richtig schreiben. Ein Fehler dabei und die Bewerbung landet ziemlich schnell in dem Papierkorb.

 

4. Professionelles Bild

Was ist das für ein Mensch, der sich bewirbt? Antworten auf diese Frage geben natürlich das Anschreiben und die Zeugnisse, aber auch das Foto. Es vermittelt einen ersten Eindruck und der ist ja häufig mitentscheidend. Daher ein bisschen Geld investieren und einen Profi aufsuchen. Fotografen wissen, worauf es beim Bewerbungsfoto ankommt und rücken einen Dank Studio und Scheinwerfer wortwörtlich ins beste Licht.

 

5. Seriös bis zur E-Mail-Adresse

Eine E-Mail-Adresse gehört heute neben Postadresse und Telefon zum Profil. Aber bitte eine seriöse Adresse, am besten mit dem eigenen Namen. Die E-Mail-Adresse wird auch bei postalischen Bewerbungen mitangegeben. Digital ist sie ohnehin der Absender, daher bietet sich der eigene Name an, dann weiß die Firma gleich mit wem sie es zu tun hat. Bei digitalen Bewerbungen bietet es sich an, die Unterlagen in zwei PDF-Dateien aufzuteilen: Anschreiben und Lebenslauf kommen in die erste Anlage, Zeugnisse, Arbeitsproben und alles Weitere in die zweite.

 

- Foto: Hermes Rivera/unsplash.com -