Dienstag,
21.04.2020
Schluss mit dem Aufschieben

Schluss mit dem Aufschieben

Hilfe bei Prokrastination

Wer kennt es nicht: Unangenehme Tätigkeiten und Aufgaben werden gerne und wiederholt verschoben. Der Wecker klingelt, Du stehst auf und bist hochmotiviert alle anstehenden Aufgaben zu erledigen. Nach fünf Minuten am Schreibtisch blinkt schon die erste Nachricht am Handy auf und Du bist für die nächste Stunde abgelenkt. Diesen Mechanismus nennt man „Prokrastination“.


Prokrastination wird aus dem lateinischen Verb procastinare gebildet und bedeutet vertagen. Es ist das chronische Aufschieben von Arbeiten, Pflichten oder Erledigungen, obwohl man weiß, dass negative Konsequenzen drohen. Das kann das Lernen für eine Prüfung betreffen, aber auch beispielsweise die Fertigstellung eines Projekts in der Arbeit. Es gibt verschiedene Faktoren, die eine Prokrastination fördern: Schwierigkeiten Prioritäten zu setzen, schlechtes Zeitmanagement, mangelnde oder unrealistische Planung, Angst vor Versagen oder Fehleinschätzung der Aufgabe.

 

Hilfreiche Tipps

 

1) Beginne sofort! Halte Dich an die 72-Stunden-Regel: Wenn Du Dir etwas vornimmst, dann musst Du innerhalb von 72 Stunden den ersten Schritt machen.

 

2) Zerlege große Aufgaben in kleine, denn so wirst Du nicht vom Arbeitsaufwand abgeschreckt.

 

3) Plane vor: Mit einer Liste behältst Du den Überblick über die wichtigsten Aufgaben. Daneben ist es ein sehr zufriedenstellendes Gefühl, wenn Du eine Aufgabe von der Liste abhaken kannst.

 

4) Belohne Dich für Teilerfolge: Neben Selbstdisziplin ist auch immer eine Belohnung wichtig, um sich bei Laune zu halten.

 

5) Trickse Dich aus: Wenn Du beispielsweise am Mittwoch fertig sein musst, dann notiere den Dienstag als Deadline und halte diesen natürlich auch ein. Dann hast Du einen Tag Puffer.

 

 

Foto: Unsplash.com